Hauser + Walz GmbH

Alternative und umweltschonende Verfahren


Reduktion von Abwässern

Die zumeist in der Praxis durchgeführte Ansäuerung alkalischer Abwässer zur schnellen Reduktion der chromathaltigen Abwässer mittels Natriumhydrogensulfit (NaHSO3) kann vermieden werden durch unser Produkt PLEXOLID. Das Produkt auf Basis Dithionit reduziert auch im alkalischen Medium sechswertiges Chrom in dreiwertiges. Die Aufsalzung des Abwassers mit Neutralsalzen wird reduziert und somit die Rücklösung von Metallen in stark salzhaltigen Abwässern. PLEXOLID wird auch als Reduktionsmittel für andere Abwasserinhaltstoffe genutzt, wo das Natriumhydrogensulfit für eine vollständige Reaktion nicht ausreicht.

Früher wurde nitrithaltiges Abwasser aus Härtereien und Brünierereien (Schwarzfärben von Stahl) mittels Natriumhypochlorit (NaClO) oder Wasserstoffperoxid (H2O2) zu Nitrat oxidiert. Wir empfehlen die Reduktion zu Stickstoffgas mit unserem Produkt Amido HW. Nitrat kann wieder schädliches Nitrit bilden und Nitrate sind Nährstoffe für unsere Gewässer. Der Umgang mit den genannten Oxidationsmitteln ist sehr heikel wegen der Gefahr der Bildung giftiger Gase (Chlorgas und nitrose Gase) und spontane Zersetzung von Wasserstoffperoxid.


Oxidation von Abwässern

Als Antwort auf die Einführung des Grenzwertes für VOX (leichtflüchtige, halogenierte Kohlenwasserstoffe) und somit Begrenzung des Einsatzes von Javellewasser (Natriumhypochlorit) wurde das AQUA-CENTROX - die umweltfreundlichere Alternative - entwickelt. Dieses basiert auf Peroxomonosulfat und ist frei von Halogenen. Es handelt sich um ein Salz und wird chargenweise zur Oxidation von Cyaniden oder auch organischen Komplexbildnern eingesetzt.


Metallausfällung

Oeko PLEX ist die umweltfreundliche Alternative zur Ausfällung von Schwermetallen mittels anorganischen und organischen Sulfiden. Als anorganisch vernetzter Polyschwefel kann es in einem weiten pH-Bereich ab pH = 1 aufwärts eingesetzt werden, ohne dass die Gefahr der Schwefelwasserstoffbildung besteht. Freier gelöster Schwefelwasserstoff wird sofort am Produkt gebunden. Durch die niedrige Toxizität ist Oeko PLEX in die unterste Wassergefährdungsklasse eingestuft. Beim gemeinsamen Einsatz von Oeko PLEX und zweiwertigen Eisensalzen als Kooperationspartner sind auch stark komplexgebundene Metalle kein Problem.